Was ist nachhaltiger Vodka?

Das Bild zeigt zwei Wodkaflaschen und eine halbe Zitrone. Denn aus Zitrone und Wodka kann man einen leckeren Wodkacocktail machen.

Was macht einen nachhaltigen Vodka aus?

Das Wichtigste für einen nachhaltigen Vodka sind natürlich die Zutaten. Diese kommen zu 100% aus bio-zertifizierter Landwirtschaft aus Deutschland. Aber auch das Wasser kommt aus regionalen Ressourcen. So kann Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung auch beim Transport der Rohstoffe erreicht werden. Insgesamt ist es wichtig, dass ein nachhaltiger Vodka auf vielen Ebenen punkten sollte. Unser Abyme Vodka ist

vegan

koscher

glutenfrei

klimaneutral

gentechnikfrei

Bio-zertifiziert

aus fairer Produktion

Der gesamte Produktionsprozess kann im Sinne der Nachhaltigkeit optimiert werden: wie zum Beispiel das Flaschenglas, das bei uns überwiegend aus Recylcling-Glas besteht. Genauso achten wir auf jeden Teil der Lieferkette, vom Etikett bis zum Karton, hier setzten wir auf Naturpapier und verzichten so weit es geht auf Plastik. Besonders stolz sind wir darauf, mit ClimatePartner unsere CO2-Emissionen zu kompensieren, sodass man sagen kann, dass unser Vodka in der Bilanz CO2-neutral ist.

 

Wie entstand die Idee, einen nachhaltigen Vodka zu machen?

Die Idee zum Abyme Vodka entstand, weil wir in Bars, Clubs und Festivals vergeblich nach einem fairen, nachhaltigen Vodka gesucht haben. Es gab keinen, das wollten wir ändern. Nach einiger Zeit haben wir dann auch unseren nachhaltigen Rhizom Bio Gin nachgelegt. Heute setzen wir uns dafür ein, nachhaltige und faire Bio-Spirituosen überall zum Standard zu machen. Wir stehen für die Transformation der Getränkebranche hin zu Unabhängigkeit, Engagement, Solidarität und zeitgemäßem Wirtschaften im Sinne des Gemeinwohls.

 

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Wie nachhaltig ist denn die Getränkebranche bisher?

Es gibt gute Bestrebungen und tolle Getränke von Quartiermeister, Solidrinks, Ostmost und viele andere. Aber die Kleinen haben es oft sehr schwer auf dem Markt, den auch hier regiert Geld die Welt. Richtige Veränderung ist schwergängig und braucht Zeit. Aber es ist schön zu sehen, wieviele Craft-Biere, Bio-Weine und Bio-Limonaden inzwischen erhältlich sind. Die Getränkebranche und Gastronomie insgesamt nachhaltiger zu machen, ist eines unserer zentralen Ziele. Nachhaltig heißt für uns ökologisch, sozial und gute Arbeitsbedingungen aller Beteiligten. Deshalb sind wir die erste Spirituosenfirma in der Gemeinwohlökonomie, haben eine Gemeinwohlbilanz erstellt und hinterfragen kontinuierlich alle Prozesse und unseren Umgang mit Geld, Menschen und Waren.

 

Ein nachhaltiger Vodka für eine neue Arbeitswelt?

Gewissermaßen ja. Für uns geht Nachhaltigkeit weit über das Produkt hinaus. Das heißt für uns, ein nachhaltiger Vodka muss auch in einem an Nachhaltigkeit orientiertem Umfeld entstehen. Wir arbeiten ohne Hierarchien, streben nicht nach Gewinnmaximierung und sind gerade dabei, unsere selbstorganisierte Firma in gemeinschaftlichen Besitz zu überführen. Sie wird schon bald allen Mitarbeitern zu gleichen Teilen gehören. Und wir erarbeiten im Moment ein Stipendium, das anderen Menschen dabei helfen soll, kooperative gemeinwohlorientierte Firmen, Organisation oder Initiativen zu gründen und voranzubringen. Das bedeutet für uns Nachhaltigkeit auf höchstem Niveau: andere dabei unterstützen, nachhaltige Projekte zu entwickeln. Wir hoffen, dass es gut angenommen wird. Der nachhaltige Vodka ist also erst der Anfang.

 

Kommt Ihr beruflich denn aus dem Bereich Nachhaltigkeit oder Ökologie?

Wir kommen alle aus sehr unterschiedlichen Berufen – ein Literaturwissenschaftler, ein Arzt, ein Soziologe, zwei Designer. Wir wollen aber etwas anderes, wollen selbstständig und unabhängig sein. Uns zu kooperativen und gemeinschaftlichen Formen des Arbeitens und Wirtschaftens hin entwickeln. Weil wir denken, dass es notwendig und an der Zeit ist, etwas zu verändern. Wir wollen eine gemeinwohlorientierte Wirtschaft mit nachhaltigem Wachstum und ohne Gewinnmaximierung mitgestalten. Unsere These: Wenn immer mehr gemeinwohlorientierte Firmen gegründet werden, können immer größere Teile der Wirtschaft dem Gemeinwohl dienen. Dabei sollte niemals der Spaß und eine gewisse Leichtigkeit bei der Arbeit zu kurz kommen. Vielleicht schaffen wir es ja, eines Tages ein familiäres, freundschaftliches Unternehmen zu sein, in dem alle sagen: Geil, Montag!